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8. Bewertung

Das Schuldekret (= Gesetzestext der Deutschsprachigen Gemeinschaft) sieht eine formative und normative Bewertung in der Primarschule vor:

Die formative Bewertung (Bericht) gibt der Schülerin bzw. dem Schüler wichtige Hinweise darüber, wie das Lern- und Arbeitsverhalten verbessert werden kann.
Die normative Bewertung (Benotung) hilft der Schülerin bzw. dem Schüler zu erkennen, in welchem Maße die Lernziele erreicht werden können.
Die Schüler erhalten 3 Zeugnisse pro Jahr: 1. Zeugnis: Ende November, 2. Zeugnis: Mitte März, letztes Zeugnis: am letzten Schultag.

Der Klassenrat kann beschließen, dass ein Kind während seiner Primarschulzeit einmal ein zusätzliches Jahr in einer Stufe verweilt, wenn die Mindestanforderungen nicht erreicht sind. Der Versetzungsentscheid des Klassenrates ist bindend.

Am Ende des 6. Schuljahres stellt der Klassenrat nach eingehender Beratung fest, inwieweit die Schlüsselkompetenzen der Primarschule erreicht worden sind und entscheidet über die Vergabe des Abschlusszeugnisses der Grundschule. Gegen diese Entscheidung des Klassenrates kann der Erziehungsberechtigte Einspruch erheben. Das Einspruchsverfahren ist im Büro der Schulleitung erhältlich.
Kinder, welche die Grundschule ohne Abschluss verlassen, erhalten eine Schulbescheinigung.