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Wanderausstellung Grenzen

Selten haben Grenzen so viele Kontroversen, Ängste und Hoffnungen ausgelöst wie heute. In diesem Kontext präsentiert die Ausstellung „Grenzen“ historische und geografische Aspekte, die es ermöglichen, die Herausforderungen in Bezug auf Grenzen und deren Überquerungen im 20. und 21. Jahrhundert besser zu verstehen.

Die in der Mediothek vom 22. bis 26. Oktober gezeigte Wanderausstellung geht zurück auf die Ausstellung „Frontières“, die von November 2015 bis Juli 2016 im Pariser Musée national de l‘histoire de l’immigration von mehr als 70000 Besuchern gesehen wurde. Diese pädagogische Wanderausstellung wird vom Zentrum für politische Bildung in Luxemburg Schulen zur Verfügung gestellt.

Grenzen sind weltweit Gegenstand von Diskussionen, Spannungen, Unruhen und Konflikten, auch von Hoffnungen. Nach dem zweiten Weltkrieg führte die Herausbildung einer demokratischen, stabilen, wohlhabenden und von dauerhaftem Frieden gekennzeichneten Welt in Europa zu Träumen von einem freien Verkehr von Personen und Gütern in einem ausgedehnten Gebiet des Austauschs und Wohlstands.

Mit dem Fall der Berliner Mauer, die Europa in zwei feindliche Blöcke teilte, erreichten diese Hoffnungen am 9. November 1989 ihren Höhepunkt. Im Rahmen des sogenannten „Schengen-Raums“ als Raum des freien Personenverkehrs entstand in Europa eine neue Generation von Europäern, die sich heute mit der Grenzfrage konfrontiert sieht – mit einer Grenze, die angesichts der Ströme von Menschen, die vor Konflikten und Armut fliehen, wiederbelebt wurde und die wieder „robuster“ und undurchdringlicher geworden ist.

In dieser Ausstellung, konzipiert und umgesetzt vom Musée national de l’histoire de l’immigration (Paris), wird das Konzept der Grenze mit Blick auf die jüngere Geschichte und seine geografische Dimension hinterfragt. Den Besuchern werden als „Schlüssel“ für das Verstehen eine Reihe grundlegender Informationen geboten.

 

 


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